1.Mannschaft SV Annerod

VFR Lich 2 - SV Annerod     0:2

Schon vor der Pause waren beide Teams bemüht, Gelegenheiten herauszuspielen. Beide scheiterten aber immer wieder an den guten Abwehrreihen des Gegners. So waren es zwei Abwehrpatzer der Licher, die Annerod im zweiten Durchgang eiskalt ausnutzte. In beiden Fällen war die Hintermannschaft des VfR unsortiert. Zunächst konnte Dominik Stasch (55.) nach einer Ecke zum 1:0 einschieben. Zehn Minuten später verlängerte Nicolas Smajek eine Flanke mit dem Kopf ins lange Eck. Die Gastgeber steckten aber keinesfalls auf, sondern spielten weiter munter nach vorne. Die beste Chance setzte jedoch Aziz Özbay (85.) an den Pfosten.

SV Annerod - TSV Allendorf/Lahn     1:3

Auf dem nassen Rasen in Annerod suchten vor allem die Allendorfer Gäste ihr Glück in Fernschüssen. Dabei erwischte SV-Keeper Marco Riegel einen Sahnetag und hielt mit seinen Paraden die Gastgeber lange im Spiel. Diese hatten zudem sowohl bei Luca Krämers Lattenschuss (15.), als auch Dominik Staschs (16.) Kopfball ans Aluminium Pech. Etwas überraschend fiel dann das 1:0 für die Truppe von Dennis Frank – Sören Schneider (44.) traf zur rechten Zeit per Kopf. Das gab Allendorf Auftrieb für Halbzeit zwei. Zunächst aber verhinderte Riegel einen höheren Rückstand. So war er unter anderem beim Schuss von Mirko Geyer (55.) zur Stelle. Eine feine Einzelleistung von Stasch führte schließlich zum Ausgleich des SV (77.), der bis dahin in Durchgang zwei wenig nach vorne gezeigt hatte. Doch Allendorf steckte nicht auf und wurde spät durch einen Doppelschlag von Benjamin Weber (88., 90.+3) belohnt.

FC Grüningen - SV Annerod     1:2

Der FC startete zwar besser in die Begegnung, musste aber einige Minuten vor dem Pausentee den Rückstand durch Lukas Jung (40.) hinnehmen. Der Treffer gab den Gästen Rückenwind und so machten sie in Hälfte zwei ordentlich Druck. Ein Erfolgserlebnis blieb aber auch dem SV erst einmal verwehrt. Stattdessen glich Grüningen mit Sergej Hamburgs Elfmeter (58.) aus. Spielbestimmend blieb Annerod auch danach. Der Lohn für die Mühen war Luca Krämers später Siegtreffer per Freistoß in der vierten Minute der Nachspielzeit. 60 Sekunden später verlor Grüningens Besim Ölmez noch die Nerven und sah glatt Rot.

SV Annerod - Türkiyemspor Gießen     1:3

Die bessere Chancenverwertung bescherte Aufsteiger Türkiyemspor einen Auswärtssieg bei der Luley-Truppe. Nach einem lauen Sommerkick in Halbzeit eins überschlugen sich in der zweiten Hälfte die Ereignisse. Nach 50 Minuten gingen die Gäste durch einen Fernschuss von Mücahit Temiz in Führung, die Torjäger Alparslan Bingöl per Elfmeter nur zwei Minuten später auf 2:0 ausbaute. Annerod gab sich allerding keineswegs geschlagen und kam durch einen tollen Heber von Dominik Stasch zum Anschlusstreffer. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich, vor dem Tor versagten allerdings die Nerven. Anders die Gäste, die die Partie in der 88. Minute entschieden, als erneut Mücahit Temiz per Freistoß erfolgreich war. In den letzten Minuten, in denen Annerods Smajek und Türkiyemspors Bingöl noch Gelb-rot sahen, schaukelten die Gäste den Dreier nach Hause.

FSG Wettenberg - SV Annerod     1:2

Ein Schuss von der Strafraumgrenze durch Wettenbergs Torjäger Kevin Weidl (26.) brachte die FSG, die sich bis dahin ein eindeutiges Chancenplus erarbeitete hatte, in Front. Bei vielen Gelegenheiten fehlte aber die letzte Entschlossenheit, der letzte Pass. Das rächte sich in Halbzeit zwei. Zunächst scheiterte Marcel Groneveld an SVA-Keeper Marco Riegel. Nur zwei Minuten später erzielte Christian Plan den Ausgleich (50.). Im Anschluss wurde die Partie immer nicklicher, Torchancen immer seltener. Der Anneröder Siegtreffer fiel durch Lucas Smajeks Kopfball fünf Minuten vor dem Abpfiff.

SV Annerod - TSF Heuchelheim 2     2:1

Annerod fand zunächst nicht ins Spiel. Heuchelheim erarbeitete sich dagegen einige gute Chancen, aber einzig Malte Loos (21.) konnte daraus für seine Mannschaft Kapital schlagen. Für Halbzeit zwei stellte der SV taktisch um und brachte einen zweiten Stürmer. Die nun offensivere Ausrichtung brachte den gewünschten Erfolg. Annerod zeigte sich präsenter und glich durch Jens Zahrts Freistoß aus (62.). Nicolas Smajek drehte die Partie sechs Minuten nach dem Ausgleich zu Gunsten seines SV. Die TSF blieben über Konter zwar immer gefährlich, die Gastgeber standen defensiv aber konzentriert und ließen nichts mehr zu.

SV Annerod - FSG Wettenberg     3:0

Beide Teams drückten sich vor der Pause davor, das Heft des Spiels in die Hand zu nehmen. Viele Torgelegenheiten bekamen die Zuschauer daher nicht zu sehen. Der Nieselregen tat sein Übriges, sodass die erste Hälfte sehr zerfahren war. Viele lange Bälle, die ihr Ziel meist verfehlten, prägten das Bild. Einziges spielerisches Highlight war eine Kombination über die beiden Smajek- Brüder Niklas und Lucas, die bei dem unbedrängten Lukas Jung landeten, der zum 1:0 traf (23.). Wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff sah Annerods Verteidiger Jan Kriz nach einem taktischen Foul die gelb-rote Karte. Der Platzverweis war die Initialzündung für die Hausherren, die in Durchgang zwei einen Tick besser in Schwung kamen. Niklas Smajek traf zum 2:0 (62.). Auch der zweite Anneröder Platzverweis für Torschütze Lukas Jung beflügelte weniger die Wettenberger, sondern vielmehr den SV. Die einzig echte Chance der FSG in Minute 81 vereitelte SV-Keeper Marco Riegel, indem er einen Schuss aus rund zwei Metern noch über die Latte lenkte. Damit war die Moral der FSG endgültig gebrochen und Seiyithan Aksoy schob nach einer Ecke noch das 3:0 für die Platzherren hinterher.

VFB 1900 Gießen 2 - SV Annerod     7:0

Aimad Jelils Freistoßtor (8.) eröffnete den Torreigen des VfB, der sehr gut auf den SV eingestellt war. Dieser fand kein Durchkommen in der von Max Ott dirigierten Gießener Hintermannschaft. Selbst mit den sonst so gefährlichen Standards fand Annerod kein Mittel gegen die VfB-Defensive. Doch auch die Offensive der 1900er funktionierte prächtig. Aurelio Gonzales traf zum 2:0 (34.). Richtig in Schwung kamen die Platzherren nach der Pause. Angetrieben von Mittelfeldmotor Brian Mukasa erspielte sich Gießen Chance um Chance. Sedat Aktas erhöhte auf Vorlage von Ruben Hamann auf 3:0 (53.). Der kurz zuvor eingewechselte Santino Speier bediente in der 61. Minute Hamann mustergültig, der wenig Mühe hatte den Ball über die Linie zu schieben. Gießen hielt das Tempo hoch und schnürte den SV weiter ein. Entlastungsangriffe waren eine Seltenheit. Nachdem Jelil in der 70. Minute nur die Latte traf, waren es Joker Speier (79., 84.) und Aktas (83.), die den Sieg in der Schlussviertelstunde auf ein deutliches 7:0 ausbauten

SV Annerod - FSG Lollar/Staufenberg 2     3:2

Fußballerische Magerkost boten beide Mannschaften in Durchgang eins. Zwar war Annerod spielbestimmend, kam aber nur selten vor den Lollarer Kasten. Und wenn es doch einmal gefährlich wurde, verhinderte der starke Thomas Miguel im Gäste-Kasten den Rückstand seiner Truppe. Deutlich ereignisreicher wurde es mit dem Wiederanpfiff. Lukas Jung (52.) schoss seinen SV in Führung. Die FSG steckte jedoch keinesfalls auf und kam durch Albuquerque Pereira Osvaldo (68.) zum Ausgleich. Richtig spannend waren dann die letzten fünf Minuten. Obwohl Annerod drückte, markierte Haris Demirovic die etwas überraschende Lollarer Führung. Doch Annerod schlug eiskalt zurück. Jung (87.) und der ehemalige Anneröder Stammtorhüter Jens Inzenhofer (89.), diesmal als Feldspieler auf dem Platz, drehten innerhalb von 120 Sekunden die Partie zugunsten des SV, der aufgrund der größeren Spielanteile verdient drei Punkte einfuhr.

Espanol Gießen - SV Annerod     5:1

Auch Espanol bejubelte den ersten Saisonsieg. Dieser geriet mit 5:1 gleich richtig hoch. „In der Höhe etwas krass“, resümierte Espanol-Coach Fernando Alvedro fair, „aber wir haben unsere Chancen clever ausgespielt und alle Tore aus dem Spiel heraus erzielt“. Zudem verdauten die insgesamt kompakt stehenden „Spanier“ den frühen Rückstand durch Marcel Schäfer (7.) erfolgreich. Hetemi Florin traf gleich doppelt (12., 30.). Noch vor der Pause erhöhte Burak Özbek auf 3:1 (40.). Nach der Halbzeit dauerte es etwas, bis nochmal richtig Fahrt aufkam. Ein Doppelpack von Yasin Topchu besiegelte endgültig die überraschende Gäste-Niederlage. „Wir verteidigen immer besser und wollen nun möglichst schnell unten raus“, gab Alvedro die Marschroute vor.

SV Annerod - TSG Leihgestern     5:0

Nach der 1:5-Klatschte gegen Schlusslicht Espanol in der vergangenen Woche hing der Haussegen beim SVA schief, wie Sprecher Mirko Heberlein offen zugab. Die Leistung gegen Tabellennachbar Leihgestern dürfte ihn begradigt haben. „Das Team hat eine Trotzreaktion gezeigt und die beste Saisonleistung abgeliefert“, war Heberlein diesmal hochzufrieden. TSG-Torjäger Jan Herold wurde von Kapitän Christian Plan komplett abgemeldet und die Offensive des SV zeigte sich in Spiellaune. Luca Krämer (21.) und ein Eigentor von Marcus Valentin (36.) brachten Annerod in Front. Und der SV hatte auch nach der Pause das Spiel im Griff. Ein Doppelpack von Lukas Jung (63., 80.) und Krämers direkt verwandelter Freistoß (83.) machten den Heimsieg und die Wiedergutmachung gegen schwache Leihgesterner perfekt.

SV Annerod - FSG Biebertal     3:1

In der kampfbetonten Partie versenkte Biebertals Micha Kiparski einen fragwürdigen Handelfmeter (10.) zur Führung. Annerod stand dadurch aber nicht unter Schock, sondern drehte durch Nicolas Smajek (20.) und Luca Krämer (25.) die Partie. Biebertal blieb über Konter zwar immer gefährlich, Annerod aber stand hinten kompakt und hatte in Keeper Marco Riegel einen starken Rückhalt. Nicolas Smajek köpfte nach einem Freistoß den Ball zum 3:1 ein (63.).

Schwarz/Weiß Giessen - SV Annerod     2:3

Auf Luca Krämers Führung (21.) folgte Jean-Claude Günthers Ausgleich (36.). Die ersatzgeschwächten Platzherren hielten auch in der Folge gut mit. Nach der erneuten Anneröder Führung von Lucas Smajek (78.) glich Björn Linn postwendend aus (79.). Erst mit dem Schlusspfiff in der vierten Minute der Nachspielzeit entschied der SV die Begegnung durch Seiyithan Aksoys Tor für sich.

SV Annerod - Utphe/Trais-Horloff/Inheiden     1:2

Vor der Pause unterbaten sich beide Teams in Harmlosigkeit. Gefährliche Chancen wurden keine verzeichnet. Das änderte sich mit Wiederanpfiff. Zunächst scheiterte Annerods Luca Krämer am Utpher-Keeper (55.). Wenig später ereilte Joshua Müll auf der Gegenseite das gleiche Schicksal. In der 75. Minute klingelte es dann doch. Und zwar für die Platzherren durch Seiyithan Aksoy. Lange freuen konnten sich die jetzt druckvolleren Anneröder jedoch nicht. Aus heiterem Himmel glich erst René Lauckhardt aus (80.), Marco Burger drehte 120 Sekunden später die Partie für die Dreier-SG. Utphe stellte sich in der restlichen Spielzeit hinten rein, der SV war aber nicht mehr in der Lage, noch einmal Gefahr auszustrahlen.

Teutonia Watzenborn-Steinberg 2 - SV Annerod     1.1

Ein Ballverlust des SC im Mittelfeld nutzte Annerod zur Führung.Der SV schaltete schnell und brachte das Spielgerät in den Strafraum wo Steven

Krämer goldrichtig stand.Dem schnellen Reflex von SC Torwart Klaus Herbert hatte es Watzenborn zwölf Minuten später zu verdanken,dass Lucas Smajek

nicht auf 2:0 erhöhte.Auch nach der Pause lieferten sich beide Teams einen offenen Schlagabtausch.Natnael Tega eroberte den Ball und konnte von SV Kapitän Christina Plan im Strafraum nur noch mit unfairen Mitteln gestoppt werden.Andreas Steinborn behielt vom Punkt die Nerven und stellte damit das Remis sicher.

SV Annerod - TSV Rödgen     1:2

Es ließ sich gut an für den Gastgeber,der in der 17.Minute mit 1:0 in

Führung ging,nachdem Steven Krämer nach einem Freistoß von Luca Krämer

getroffen hatte.Zehn Minuten vor der Pause hätte Dominik Stasch für den SVA

erhöhen können,vergab aber eine gute Chance.Stattdessen nutzte Rödgens

Martin Hossmann wenig später einen Abwehrfehler der Heimmannschaft

zum 1:1,mit dem es dann auch in die Kabinen ging.Nach dem Wechsel setzten die Rödgener noch einen drauf und schoben aus kurzer Distanz in der 55.Minute zum 2:1 aus Gästesicht ein.Annerod zeigte sich davon geschockt,

konnte - auch weil Marcel Schäfer alleine vor dem Tor auftauchend scheiterte.

Nicht mehr kontern und musste sich letzlich geschlagen geben.

SV Annerod - VFR Lich 2     1:0

Es war ein klassisches Unentschieden, das wir dreckig gewonnen haben“, lachte SV-Abteilungsleiter Mirko Heberlein. Die Licher versteckten sich keineswegs vor den favorisierten Gastgebern und spielten überraschend ansprechend nach vorne. In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber zwar sehr leichte Feldvorteile, doch das Spiel blieb insgesamt – und gerade was die Qualität der vielen Torchancen betraf – sehr ausgeglichen. Eine dieser vielen Abschlussmöglichkeiten fand dann doch noch den Weg ins Tor. Luca Krämer erzielte das Tor des Tages in der 83. Minute. „Normalerweise geht das Ding 3:3 oder 4:4 aus – Respekt an den superkämpfenden Gegner, wir nehmen die Punkte aber natürlich trotzdem gerne mit“, sagte Heberlein.

SV Annerod - ASV Giessen     1:1

Aufgrund der etwas besseren Torchancen hätte der SV einen Dreier verdient gehabt,am Ende gab es aber eine Punkteteilung,die keinem der beiden Kontrahenten so richtig nutzt.Nach einer Standardsituation traf Nicolas Smajek in der 21. Minute auf dem Kunstrasen in Steinbach zur Anneröder Führung.Mit einem direkten Freistoß glich ASV Torjäger Chris Reuling nach 27.Minuten aus.Gegen Ende des ersten Durchgangs verpassten Luca Krämer und Marcel Schäfer die erneute Führung für den SVA, der auch nach dem Seitenwechsel die Partie kontrollierte, aber nur selten für Torgefahr sorgen konnte.Die besten Gelegenheiten vergaben einen immer mal wieder gefährlich konternde Gast Krämer und Dominik Stasch.

Türkiyemspor Giessen - SV Annerod     1:2

Die Teams neutralisierten sich vor der Pause größtenteils im Mittelfeld. Das sollte sich mit Wiederanpfiff ändern. Die Hausherren brachten ihre Offensive ins Rollen. Belohnt wurden sie in der 70. Minute. Mit drei Doppelpässen hebelten sie die Anneröder Hintermannschaft aus, Muhammed Toklu konnte von der Grundlinie unbedrängt zu Stürmer Aparslan Bingöl passen, der locker zur Führung einschob.Ein fataler Fehlpass im Mittelfeld führte zum SV-Konter, den Lucas Smajek (75.) abschloss. Zwei Minuten später war es wieder ein Fehlpass, der diesmal direkt vor den Füßen von Stürmer Luca Krämer landete, der sich bedankte und die Gäste-Führung erzielte. Die Schlussphase wurde hitzig. Nachdem der Unparteiische zuvor den Platzherren einen Elfmeter verweigerte, gab er ihn nun auf der Gegenseite. Aus Sicht der Gastgeber, die generell nicht zufrieden mit der Schiedsrichterleistung waren. Der Strafstoß landete zwar über dem Kasten, dafür sahen anschließend drei Türkiyemspor-Akteure wegen Meckerns Gelb/rot.

SV Annerod - FC Grüningen     1:3

Bis zur Pause spielte der SV ordentlich Fußball und ging durch Nicolas Smajeks Kopfball (31.) in Front. In der zweiten Hälfte stellte der Gastgeber das Fußballspielen ein, versuchte es ausschließlich mit hohen Bällen und machte den FC stark. Ein kurioses Eigentor von Smajek, der Ball landete nach einem Zweikampf im eigenen Kasten, legten Sergej Hamburg (80.) und Marc Jäger (90.+1) nach. Seiyithan Aksoy vergab per Kopf kurz zuvor die dickste Anneröder Möglichkeiten zum Ausgleich.

TSF Heuchelheim 2 - SV Annerod     1:1

In der Anfansphase hatte der SV die größeren Spielanteile. Je näher der Pausenpfiff aber rückte, desto größer wurde die Heuchelheimer Feldüberlegenheit. Tore gab es für die Zuschauer aber erst in Durchgang zwei. Nachdem Annerods Kapitän Christian Plan TSF-Stürmer Christian Mandler im Strafraum gelegt hatte, verwandelte Marc Köhler vom Punkt (52.). Danach verpasste die Gruppenliga-Reserve das vorentscheidende 2:0. Stattdessen bediente sich der Gast seiner gefürchteten Standards, um zumindest noch einen Punkt mitzunehmen. In der 80. Minute versenkte André Pohl einen 25-Meter-Freistoß im Heuchelheimer Kasten.

SV Annerod - VFB 1900 Giesen 2     3:3

In einem temporeichen und kampfbetonten A-Liga-Spiel erwischte der Gießener Gast den besseren Start. Nach einem Ballverlust des SV im Aufbauspiel schaltete der VfB schnell um und brachte den Ball zu Kapitän Sebastiano Russo, der sicher einschob (15.). Sedat Aktas verpasste 15 Minuten später den Ausbau der Führung. Sein Freistoß knallte an die Latte.

Etwas glücklich gelang Neuzugang Haris Demirovic mit einer Einzelleistung der Ausgleich für Annerod kurz vor dem Kabinengang. Nachdem Ürkan Özen drei Anneröder Abwehrspieler stehen ließ und trocken zum 2:1 abzog (52.), übernahmen die Gastgeber endgültig das Geschehen auf dem Platz. Und wie, wenn nicht mit Freistößen sollte die Aufholjagd gelingen.

Erst köpfte Seiyithan Aksoy (60.) zum Ausgleich ein, dann war Luca Krämer aus zweiter Reihe zur Stelle (62.). In der Schlussphase traf Nicolas Smajek nur den Pfosten und verpasste somit die Entscheidung für seine rot-weißen. Das sollte sich fünf Minuten vor Schluss rächen, als Max Ott nach einer Ecke aus dem Gewühl heraus den Ball über die Linie drückte, und Annerod damit um den Sieg brachte.

FSG Lollar/Staufenberg 2 - SV Annerod     2:1

Der 4:1-Sieg gegen Espanol gibt Lollar auftrieb. Gegen Annerod machten sie in Durchgang eins das Spiel, aber der SV das erste Tor. Nach einem missglückten Klärungsversuch schnappte sich der ehemalige Lollarer Haris Demirovic den Ball, flankte in die Mitte, wo Lukas Jung einköpfte (41.). Lollar stand aber schnell wieder auf. Muhammed Akpinar traf vom Punkt (44.). Umgekehrter Ablauf nach der Pause. Die Gäste drückten und waren dem 2:1 näher als die FSG. Diese hatten aber mit Feldspieler Serhat Yüsün, der für den verletzten Stammkeeper ins Tor rückte, einen starken Rückhalt. Und mit Azad Erdem einen unbekümmerten A-Junior, der sich in seinem ersten Spiel im Seniorenbereich bestens einfügte und Sören Volk das 2:1 perfekt servierte (84.). Den Sieg verteidigte Lollar bis zum Schlusspfiff.

SV Annerod - Espanol Giessen     4:2

Endlich der erste Sieg für den SV Annerod nach der Winterpause. Dafür musste schon Schlusslicht Espanol kommen. Souverän war der Erfolg trotzdem nicht. „Es war ein sehr schwaches A-Liga-Spiel, aber Hauptsache wir haben die ersten drei Punkte im neuen Jahr“, zeigte sich Annerods neuer Abteilungsleiter Andreas Reuter erleichtert. Die ohne Ergänzungsspieler aufgelaufenen Spanier erwischten den besseren Start. Jürgen Roth schloss einen Konter zur Führung ab (10.). Der SV schlug mit der ersten Chance vor der Pause eiskalt zu. Haris Demirovic passte von der Grundlinie in den Strafraum. Dort stand Nino Parson einschussbereit (40.). Mit Rückenwind kam der Gastgeber aus der Pause. In dieser Drangphase brachte Annerod den Sieg durch Christian Plan (53.), Florian Siebert (58.) und Demirovic (65., FE) unter Dach und Fach. Das war auch nötig, denn anschließend brachen die Hausherren unverständlicherweise ein. Nach Sungur Kilincs 2:4 (69.) verpasste Espanol es, wegen eines Alu-Treffers (77.) und eines Abseitstores (81.) doch noch einen Punkt mitzunehmen. Lucas Smajeks Gelb-rote Karte (80.) änderte nichts mehr am Ausgang der Partie.

 

TSG Leihgestern - SV Annerod     1:0

Für beide Teams ging es um viel. Für Annerod war es nach nur einem Sieg aus den letzten sechs Begegnungen, die letzte Chance oben dranzubleiben. Für Spitzenreiter Leihgestern ging es um die Rehabilitation für die zuletzt enttäuschenden Auftritte. Die Hausherren legten gegen die tief stehenden Gäste furios los. Aber Mario Gernandt, Hasan Sogukcesme und Kai Schüler vergaben allesamt aus aussichtsreichen Positionen. Anfang der zweiten Hälfte neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Ereignisreicher wurde es nach gut 15 Minuten als Gäste-Schlussmann Jens Inzenhofer einen Volleyschuss von Jan Herold gerade noch so um den Pfosten lenken konnte. Kurz darauf hielt Riegel einen Strafstoß von Haris Demirovic. Gut fünf Minuten später machte es Herold gegen Inzenhofer besser (67.). Danach wurde Annerod noch einmal offensiver, erspielte sich aber keine zwingende Chance. ,,Aufgrund eines gehaltenen und eines verwandelten Elfmeters haben wir verdient, aber glücklich gewonnen", bilanzierte TSG-Trainer Dirk Palenga nach 90 Minuten.

FSG Biebertal - SV Annerod     2:3

Die FSG trat zu Beginn ordentlich aufs Gaspedal. Aber weder Dennis Mandler (2.) noch Christopher Schmitt (6.) oder Jens Mücke (14.) nutzten die guten Gelegenheiten nicht. Diese Nachlässigkeit bestrafte Annerod eiskalt. Nach einer Ecke war Haris Demirovic per Kopf zur Stelle (32.). Aber Jens Müke schaffte noch den Ausgleich vor der Pause (42.). Zehn Minuten nach Wiederanpfiff gab Mücke die Vorlage zum 2:1 durch Schmitt. In der 60. Minute blieb der Pfiff des schlecht stehenden Unparteiischen nach einem Foul im SV-Strafraum an Mücke aus und fünf Minuten später sah Schmitt glatt Rot. Durch den Platzverweis kam Annerod zurück ins Spiel. Luca Krämer (75.) und Florian Siebert (83.) drehten die Partie in der Schlussviertelstunde zu Gunsten der Gäste. Zu allem Überfluss beendete Biebertal die Begegnung nach der gelb-roten-Karte für Marvin Haagen (90.) mit neun Mann.

SV Annerod - Schwarz Weiß Giessen     3:1

Knapp fünf Minuten waren vergangen, da drückte Seiyithan Aksoy am langen Pfosten einen Freistoß von Luca Krämer über die Linie. Im Gegenzug hatte Michael Grund die dicke Gelegenheit zum Ausgleich, traf jedoch nur den Pfosten. In der Folgezeit ging es weiter munter hin und her. Jens Zahrts Freistoß köpfte SV-Stürmer Haris Demirovic knapp über die Latte. In der 41. Minute war es dann soweit, Simon Hassler stand am langen Pfosten einschussbereit – 1:1. Doch der SV fand direkt die passende Antwort. Florian Siebert per Kopf (43.) und Dominik Stasch (45.) gelang für die Hausherren das 3:1. Nach dem Kabinengang beschlossen beide Seiten, das Fußballspielen weitgehend einzustellen. Es passierte nichts mehr.

SG Utphe/Trais/Inheiden - SV Annerod     0:1

Die Hausherren begannen besser, aber René Lauckhardt scheiterte mit seinem Schussversuch (9.). Besser machte es Annerods Lucas Smajek, der nach 17. Minuten mit einem Schuss aus der zweiten Reihe das Tor des Tages erzielte. In der Folge war es eine Partie auf Augenhöhe, die sehr ruppig geführt wurde und so von vielen Fouls und Unterbrechungen geprägt war. Utphes beste Chance zum Ausgleich vergab Lauckhardt in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als er vom Elfmeterpunkt verschoss. In Durchgang zwei hatte Utphe, das ab der 82. Minute in Überzahl spielte, weil Seiyithan Aksoy gelb-rot gesehen hatte, durch den mit nach vorne geeilten Torhüter Dirk Reitz noch eine gute Gelegenheit. Reitz setzte den Schuss jedoch ans Außennetz (90.+3), sodass es beim knappen Anneröder Sieg blieb.

SV Annerod - Teutonia Watzenborn-Steinberg 2     2:6

Die Gäste können aus einem großen Kader schöpfen und kamen somit wider zu sechs Treffern.Diesmal bei SV Annerod,der beim 2:3 dem Ausgleich

nahe war,allerdings innerhalb von 120 Sekunden dann doch auf die Verliererstraße geriet.Dennis Schlecht per Kopf und Dominik Stasch für den SVA per Schuss-Heber aus 25 Metern hießen die ersten Schützen.Andreas Biertelorz und Natnael Tega sorgten für das Pausen 3:1 der Gäste.Nach Nikolas Smajeks Anschlusstreffer zum 2:3 keimte beim SV Annerod Hoffnung auf,die allerdings Tega und Biertelorz mit EInzelaktionen zunichte machten. Schlecht erhöhte dann noch auf 2:6 in einer Partie, die im ersten Abschnitt 40 und im zweiten Abschnitt 50 Minuten führte.

TSV Rödgen - SV Annerod     1:5

Den Rödgenern war anzumerken, dass bei ihnen die Luft raus ist. Der Abstieg ist für den TSV nicht mehr zu verhindern. Annerod gab dagegen von Beginn an Gas. Die erste echte Gelegenheit hämmerte Haris Demirovic aus gut 20 Metern direkt ins Netz (8.). Florian Siebert erhöhte schnell per Kopf auf 2:0 (15.) Danach plätscherte das Spiel vor sich hin. Der SV wollte nicht, der TSV konnte nicht. Einziges Highlight noch vor dem Kabinengang war der verschossene Elfmeter von Demirovic (40.). Erst in Durchgang zwei entwickelte Annerod wieder mehr Zug zum Tor und erhöhte wieder per Doppelschlag. Diesmal machte Siebert den Anfang (54.) und Demirovic legte nach (57.). Marcel Hartmann machte per Strafstoß noch den Ehrentreffer für den TSV (72.) und Jens Zahrt setzte den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie (80.).

ASV Gießen - SV Annerod     7:1

Der große Druck des Gejagten im Rennen um die Aufstiegsrelegation beflügelte die ASV-Spieler. Allerdings ließ Annerod, für das es um nichts mehr ging, die Weststädter auch gewähren. Diese schalteten und walteten, wie sie wollten und machten schon zur Pause durch die Tore von Chris Reuling (6., 36.), Patrick Walldorf (19.), Kapitän Sven Weitzel (22.) und ein Eigentor von Nils Holl (23.) alles klar. In Durchgang zwei nahm Gießen nach Reulings drittem Treffer (60.) das Tempo raus. So kam Annerods Kapitän Jens Zahrt in seinem letzten Spiel für den SV noch zu einem schönen Freistoßtreffer aus rund 20 Metern (74.). Zehn Minuten vor Schluss setzte der wieder einmal überragende Reuling den Schlusspunkt (80.). Nach der für Trainer Björn Watzke „besten Leistung in dieser Saison“, geht der ASV mit ordentlich Rückenwind in die diese Woche startende Relegation um den Aufstieg in die Kreisoberliga Süd.