1. Mannschaft SV Annerod

VFR Lich II - SV Annerod     0:0

Lich war in Durchgang eins das spielbestimmende Team, verpasste es aber, die zahlreichen Chancen in Zählbares umzumüntzen. Annerod blieb zwar auch nach der Pause vor dem Licher Kasten harmlos, hatte nun aber mehr Spielanteile.

Besonders bitter für die Bierstädter: In der 90. Minute wurde Stürmer Tolga Travaciim Anneröder Strafraum elfmeterreif von den Beinen geholt. Der Gefoulte trat selbst an, und verschoß nicht nur den Strafstoß, sondern damit auch den sicheren und aufgrund der starken ersten Hälfte auch verdienten Licher Sieg.

FSG Lollar/Staufenberg - SV Annerod     2:0

Die FSG hat auch ihr drittes Saisonspiel gewonnen. Weniger spektakulär als der 5:4-Erfolg bei Türkiyemspor fiel der Sieg gegen den SV Annerod aus. Marco Moscagiuli bekam den Ball von Steven Hassler durchgesteckt und nutzte die Chance zum ersten Tor (28.). Die Gastgeber blieben klar feldüberlegen, trafen jedoch erst wieder im zweiten Durchgang. Aus fast 35 Metern nahm Oktay Siakiroglou Maß, als er den Gästekeeper zurecht zu weit vor seinem Tor vermutete – der Ball senkte sich unter die Latte (58.). Die Gäste präsentierten sich insgesamt recht schwach, waren nur zwei Mal gefährlich vor dem Tor der Gastgeber. Beide Kopfbälle fanden jedoch nicht den Weg ins FSG-Gehäuse.

SV Annerod - TSV Allendorf/Lahn     1:1

In einer intensiven, aber sehr fairen Partie erwischten die Gastgeber den weitaus besseren Start. In der 21. Minute nahm Lukas Becker einen langen Pass rechts im Strafraum geschickt mit und netzte zur überfälligen Führung ein. Im zweiten Durchgang machten die bis dahin blassen Gäste mehr Druck und belohnten sich für diesen Aufwand. Am langen Pfosten köpfte Dennis Frank aus kurzer Distanz eine Freistoßflanke zum Ausgleich ein

Türkiyemspor Gießen - SV Annerod     2:0

Mit fünf Umstellungen gingen die Hausherren in die Partie der beiden noch sieglosen Mannschaften.Es entwickelte sich eine ruhige ausgeglichene Partie mit wenig Höhenpunkten.Nach 20 Minuten war Zewad Mohammed zur Stelle,als er nach einer Flanke am langen Pfosten goldrichtig stand und zur Führung der Heimelf einschoss.Die Gäste zeigten insgesamt eine harmlose Leistung.Türkiyemspor erhöhte schließlich in der Schlussphase durch Kaan Basustaoglu zum 2:0 Endstand.

SV Annerod - TSV Großen Linden     0:3

Den Saisonverlauf haben wir uns anders vorgestellt“, sagte Annerods Pressewart Andreas Reuter. Auch nach dem fünften Spiel wartet der SV weiter auf den ersten Dreier. Der Grund für die Misere war gegen den „bislang stärksten Gegner“ unübersehbar. Den Kopfball von Nicolas Smajek (78.) nannte Reuter als einzige Chance. Ansonsten war offensiv nichts von den Gastgebern zu sehen, die damit bei einem mageren Tor bleiben. Auf Seiten der Gäste trafen Lucas Dassler (8.) per Kopf, Kevin Zimmer (72.) mit einem Heber über Keeper Jason Weiß und Philip Aalken (86.) vom Punkt. Cemil Kurt (31., Latte), Rudi Hassler (43.) und Alex Happel (48.) vergaben einen höheren Sieg des Tabellenzweiten.

SV Annerod - TSV Klein-Linden II     8.0

Nur ein Tor hatten die SVA-Spieler an den ersten fünf Spieltagen erzielt. Nun hauten sie das Spielgerät mal eben acht Mal in den gegnerischen Kasten. Und das zur großen Freude von Pressewart Andreas Reuter: „Man konnte in jeder Minute erkennen, wie sehr die Jungs in den letzten Tagen an sich gearbeitet haben, wir sind überglücklich.“ In das Spiel, das die Anneröder Verantwortlichen im Vorfeld als eine der wichtigsten Partien der jüngeren Vergangenheit deklariert hatten, kamen die Hausherren exzellent hinein. Schon nach elf Minuten veredelte Luca Krämer einen sehenswerten Angriff zum 1:0. Nach Doppelpass und Seitenwechsel nagelte Krämer den Ball gleich nochmal ins Gäste-Netz (28.). Auch in der 40. und 50. Minute drehte der insgesamt vierfache Torschütze jubelnd ab.Die weiteren Treffer erzielten Steven Krämer (37.), Lucas Smajek (43.), Haris Demerovic (71.), und, per Elfmeter, Tim Hedrich (75.). Damit belohnten sich die Gastgeber für Dauerpräsenz in den Zweikämpfen und schnelles Spiel über die Außenbahnen. „Ich denke, jetzt haben wir uns endlich etwas Selbstvertrauen geholt“, freute sich Reuter, atmete durch und brachte das Erlebte auf den Punkt: „Ein guter Sonntag.“

Teutonia Watzenborn/Steinberg II - SV Annerod     3:2

Die Teutonen legten stark los und gingen bereits in der dritten Minute in Führung, als Simon Hassler einen Pass von Gino Parson eiskalt einschob. Einige Minuten später war es wieder Parson, der den Ball punktgenau zum Mitspieler
brachte: Seine Flanke köpfte Marvin Fröls zum 2:0 ein (23.). Das dritte Tor war ein Eigentor der blassen Gäste (48.). Längst hätten die Gastgeber höher führen müssen. „Die Chancenverwertung war katastrophal“,
ärgerte sich Abteilungsleiter Andreas Heller, der mitansehen musste, wie der Heimsieg plötzlich nochmal in Gefahr geriet. Erst traf Florian Siebert (84.), nur eine Minute darauf fand ein Kopfball von Nicolas Smajek sein Ziel zum 2:3. Doch der neue Tabellenführer brachte den Vorsprung über die Zeit, auch wenn Annerod mehrmals kurz vor dem Ausgleichstreffer stand..

SV Annerod - VFB 1900 Giessen (U23)     0:3

Der SVA haderte nach dem Schlusspfiff mal wieder mit der Chancenverwertung, zumindest in Durchgang eins. Da hatten Jason Weiß im Anneröder Tor und sein Gegenüber Christian Eichhöfer viele Gelegenheiten, sich auszuzeichnen. Allerdings bewiesen die nach drei Siegen in Folge selbstbewussten Gäste mehr Cleverness vor dem Tor und gingen durch Steven Rumpf, der aus kurzer Distanz einschob, in Front (31.). „In Halbzeit zwei haben wir alles vermissen lassen. Nach vorne und in den Zweikämpfen lief nichts mehr zusammen“, begründete Pressewart Andreas Reuter die fünfte Saisonniederlage. Endgültig entschieden war die Partie ab der 69. Minute. Erst verwandelte Mamir Marankoz einen fragwürdigen Strafstoß, dann verlor Nicolas Smajek die Nerven und musste wegen Schiedsrichterbeleidigung mit Rot frühzeitig vom Feld. Der VfB verteidigte die Führung und setzte durch Marankoz (90.+2) noch einen drauf.

SG Utphe/Trais/Inheiden - SV Annerod     4:1

Auch der SV Annerod kommt nach wie vor nicht richtig in Fahrt. In Utphe stellte sich die Luley-Elf von Beginn an hinten rein, war nach vorne aber zunächst höchst effektiv. Jan Hedrich traf nach einem Freistoß zur Führung (16.). Allerdings sollte es die einzige Chance der Gäste im ganzen Spiel bleiben. Die bis dato spielbestimmenden Hausherren legten nun noch eine Schippe drauf. Um den Abwehrriegel des SV zu knacken, brauchte es aber einen unstrittigen Elfmeter, den Benedict Müll souverän verwandelte (27.). Der Ausgleich gab Auftrieb für Hälfte zwei, die mit der schnellen Führung durch Mülls Kopfball (47.) gut für die SG begann. Nach dem Eigentor von Dennis Kessler (61.) war die Partie schließlich gelaufen. Marco Burger setzte den Schlusspunkt (75., FE) unter einen letztlich nie gefährdeten Utpher Heimsieg.

SV Annerod - ASV Giessen     2:5

Zu Beginn hatte der ASV Mühe mit der robusten und offensiven Gangart des SV. Hinten sicher und mit ordentlich Dampf nach vorne gingen die Hausherren durch Florian Siebert verdient in Front (17.). Nur fünf Minuten später glich Gießens Marcel Hartmann aus. Nach einem Freistoß stellte Albert Horn den alten Abstand wieder her (27.). Es blieb weiter ein unterhaltsames Spiel mit wenigen, dafür effektiv genutzten Chancen. Auf Vorlage von Michael Steller fackelte Jonas Johannes nicht lange und bolzte die Kugel zum 2:2-Ausgleich ins lange Eck (39.).Mit Wiederanpfiff war weder von der stabilen SV-Defensive, noch von den gefährliche Vorstößen etwas zu sehen. Der ASV übernahm die Spielkontrolle und wurde seiner Favoritenrolle durch die Treffer von Johannes (57.), Marco Zill (72.) und Martin Verdun (89., FE) doch noch gerecht.

FSG Biebertal - SV Annerod     1:2

An allen vorbei segelte Tim Hedrichs Freistoß ins Biebertaler Tor (14.). Damit erwischte der SV die bis dato überlegenen Gastgeber auf dem falschen Fuß. Doch Luca Baier sorgte noch vor dem Pausenpfiff für den Ausgleich (45.). Auch in Hälfte zwei blieb Biebertal das klar bessere Team. Für Tore war aber der Gegner zuständig. Luca Krämer zimmerte eine Volleyabnahme in den FSG-Kasten (55.). Trotz der roten Karte für Kastriot Islami (67.) versuchte Biebertal alles. Tobias Becker, der aus drei Metern SV-Keeper Jason Weiß anschoss und Baier, der den Abpraller an den Pfosten setzte, vergaben Biebertals beste Chance zum Ausgleich, weshalb sich Annerod über drei wichtige Punkte im Abstiegskampf freuen darf.

SV Annerod - FC Besa     3:2

Den Relegationsplatz der Klein-Lindener übernahm der SV Annerod. Gegen den Mitkonkurrenten Besa Gießen lieferten sich beide Teams gemäß dem Tabellenstand eine kampfbetonte und intensive Partie. Lucas Smajek brachte die Hausherren früh in Führung (7.), Ein langer Ball auf Luca Krämer, den dieser aus der Luft pflückte, anschließend zwei FC-Defensivakteure stehen ließ und die Kugel über Besa-Keeper Adem Avci lupfte, brachte die 2:0-Führung (28.). Aber auch das gab dem SV keine Sicherheit. Besa bewies einmal mehr Moral, gab sich nie auf und wurde duch Gezim Jetishis Anschluss (39.) belohnt. Vedat Kocas schob nach der Pause sogar den Ausgleich hinterher, nachdem Annerod in der Vorwärtsbewegung den Ball verloren hatte (58.). Nach Foul an Luca Krämer behielt Florian Siebert vom Punkt die Nerven (73.). Es folgte eine hektische Schlussphase, in der beide Teams aber keine Großchancen mehr kreieren konnten. „Spielerisch war das nicht immer schön. Aber beide Teams haben alles reingehauen. Im Endeffekt wäre ein Unentschieden verdient gewesen, aber in unserer Situation nehmen wir die drei Punkte gerne“, war SV-Sprecher Andreas Reuter froh über den zweiten Sieg der Anneröder in Folge.

FSG Villingen/Nonnenroth/Hungen - SV Annerod     3:2

Es war eine intensive Partie in Nonnenroth. Andy Hoffmann netzte früh ein (6.). Nur drei Minuten später glich Dominik Stasch aus. In der Folge entwickelte die FSG mehr Zug zum Tor. Chris Wolf traf zur erneuten Führung (17.). Richtiger Spielfluss wollte nun in der ruppigen Partie nicht aufkommen. Kurz vor dem Kabinengang sorgte Lucas Smajek für den überraschenden Ausgleich (42.). Auf der Gegenseite sah Jan Grau quasi mit dem Pausenpfiff gelb-rot. In Überzahl machte der SV Anfang des zweiten Durchgangs erfolglos Druck. Florian Siebert (72.) und Tim Hedrich (78.) sorgten mit ihren gelb-roten-Karten für ein Übergewicht auf Villinger Seite, das Martin Rödiger mit dem erlösenden und verdienten Siegtreffer honorierte (88.).

SV Annerod - FC Grüningen     2:1

Ein hochverdienter Erfolg für die Truppe von Dirk Luley. Sein Team war drückend überlegen, doch Grüningens Keeper Patrick Weber hielt seine Mannschaft mit mehreren tollen Paraden im Spiel. Turbulent wurde es nach einer Stunde, als Christian Plan die Gastgeber zunächst in Führung brachte. Nur zwei Minuten später nutzte Gabriel Gülec allerdings einen Fehler des SVA prompt zum Ausgleich, ehe Tim Hedrich (63.) postwendend zur erneuten Anneröder Führung traf. Florian Siebert verpasste zweimal (65./80.) die Entscheidung. So hätte Grüningen in der Schlussminute fast noch einen Punkt entführt, doch ein SVA-Akteur rettete auf der Linie.

TSF Heuchelheim II - SV Annerod     3:2

Weiter richtig gut läuft es dagegen bei den TSF Heuchelheim. Nach nur 60 Sekunden packte Christian Mandler den Hammer aus und beförderte die Kugel aus rund 20 Metern ins Netz des verdutzten Jason Weiß. Doch der SV war nur kurz geschockt, fand durch Steven Krämers Schuss aus knapp zehn Metern die passende Antwort in der achten Minute. Heuchelheim blieb in der Folge aber feldüberlegen. Kapitän Yannik Pauly drückte den Ball per Kopf zur erneuten Führung über die Linie (16.). Wieder schlug Annerod eiskalt und effektiv durch Steven Krämer zurück (24.). Danach beruhigte sich die Lage in den beiden Strafräumen. Heuchelheim blieb weiter spielbestimmend und Mandler sorgte für die dritte Führung der Hausherren (65.). Der schnelle Ausgleich blieb aber nun aus und die TSF brachten den vierten Sieg in Serie über die Zeit.

SV Annerod - FSG Wettenberg     2:5

Annerods Abteilungsleiter Andreas Reuter war nach dem Abpfiff noch ganz geschockt über das Gesehene. “Mit fehlen die Worte. Wettenberg hat sechs Mal auf unser Tor geschossen und fünf davon waren drin.” Dabei machte der SV kein schlechtes Spiel und hatte nach drei Siegen aus den letzten fünf Partien ordentlich Rückenwind. Aber allein in Halbzeit eins vergab Annerod ein halbes Dutzend Chancen und wurde für Fehler in der Vorwärtsbewegung eiskalt bestraft. Beim Wettenberger Führungstreffer ließ der Schiedsrichter nach einem Foul im Strafraum Vorteil laufen, was Süleyman Kilinc nutzte (13.). Thorsten Lotzgeselle legte nach einem Fehlpass im Anneröder Aufbauspiel nach (25.). Steven Krämer gelang jedoch noch vor der Pause der Anschlusstreffer (35.). Eigentlich hatte sich der SV nun vorgenommen, nachzulegen. Stattdessen aber plätscherte der Beginn des zweiten Durchgangs vor sich hin. Erst Maximilian Fries riss beide Teams mit dem 3:1 aus dem Dämmerschlaf (65.). Kurz darauf nutzte wieder Lotzgeselle einen Fehlpass zum 4:1 (70.). Im Gegenzug verkürzte Lucas Smajek. Annerod warf nun alles nach vorne, aber Wettenberg blieb die abgezocktere Mannschaft. Zunächst setzte Lotzgeselle die fünfte FSG-Großchance an den Pfosten (88.), ehe Kapitän Alexander Weidl den Schlusspunkt markierte (88.). “Wir müssen gegen Lich nächste Woche nun punkten, um mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Da heißt es dann arbeiten, arbeiten, arbeiten”, richtete Reuter seinen Blick schnell nach vorne.

SV Annerod - VFR Lich II     0:0

Es war ein torloses Unentschieden der besseren Sorte, das laut SV-Abteilungsleiter Andreas Reuter “keinen Verlierer verdient gehabt hat.” Auf dem nassen Kunstrasen in Steinbach kamen beide Parteien gut mit dem schnellen Ball zurecht. Schon nach zwei Minuten hatte Annerods Steven Krämer die Dreifach-Chance zur Führung. Erst klärte ein Licher auf der Linie, dann war VfR-Keeper Felix Rausch zur Stelle und im dritten Anlauf schob Krämer die Kugel neben das Tor. In der 28. Minute konnte sich Jason Weiß auf der Gegenseite gegen Marc Jäger auszeichnen. Erst gegen Jäger und anschließend gegen Konstantin Rogolowski rettete Weiß seinen Farben mit einem Weltklasse-Reflex den Gleichstand (60.). Annerods Christian Plan vergab in der Schlussphase gleich zweimal. Albert Horn vergab allein vor Rauch in der Nachspielzeit den möglichen Sieg für den SV. “Immerhin ist der Abstand auf Lich nicht größer geworden. Wir werden nach der Pause neu angreifen”, versprach Reuter.

TSV Großen Linden - SV Annerod     1:1

Die Anneröder erwiesen sich mit ihrer massiven Defensive als Stolperstein für den Tabellen-Zweiten. Zwar verbuchte der TSV über die gesamten 90 Minuten mehr Spielanteile, fand aber nur selten einen Weg durch die SV-Abwehr. In der 33. Minute blieb der Pfiff des Unparteiischen nach einem Foul an Tim Horvat aus. Nur eine Minute später besorgte Robil Kurter nach einem flach getretenen Freistoß von Alexander Happel die Führung für die Hausherren. Es sollte das einzige Mal bleiben, dass SVA-Schlussmann Jason Weiß sich geschlagen geben musste. Gegen Horvat (10., 70), Lucas Dassler (41.) und Philipp Aalken (68.) erwies er sich als starker Rückhalt. Seine Vorderleute brachten jedoch wenig zu Stande. Dafür zeigten sie sich extrem effektiv. Aus zwei Chancen machte der SV einen Treffer, für den sich Lucas Smajek nach einer Ecke verantwortlich zeichnete (74.). Zudem blieb auch den Gästen ein Strafstoß (71.) verwehrt. ,,Auch wenn wir offensiv zu wenig Durchschlagskraft hatten, ist für uns der Punkt zuwenig", zeigte sich TSV-Sprecher Uwe Wagner enttäuscht.

TSV Allendorf/Lahn - SV Annerod     3:2

Für die Hausherren läuft es weiter richtig gut im Jahr 2016. Auch wenn Pressewart Uli Schäfer einräumte, dass ,,die Partie gegen Watzenborn II am letzten Sonntag eine Klasse besser war", so gelang der Frank-Elf gegen Annerod der zweite Sieg binnen vier Tagen. In Durchgang eins spielte sich die Partie meist zwischen den Strafräumen ab. Die Tore von Dominik Stasch (33.) und Denis Eisner (42.) waren die einzigen Höhepunkte. Nach Wiederbeginn übernahm der TSV das Kommando und erspielte sich die klareren Chancen. Folgerichtig ging Allendorf durch Patrick Walldorf nach feiner Einzelleistung (68.) und Jared Blum auf Zuspiel von Eisner (77.) mit 3:1 in Führung. Den 3:2-Endstand stellte Florian Siebert vom Punkt aus her (87.), nachdem Alexander Heinrich Lukas Becker von den Beinen geholt hatte.

TSV Klein-Linden II - SV Annerod     1:0

Das Spiel lässt sich am besten mit Abstiegskampf pur beschreiben”, verwies TSV-Sprecher Jan Römer auf die brisante Tabellensituation der beiden Klubs. Torchancen gab es trotzdem einige. Dominik Stasch vergab die frühe Anneröder Führung. Joel del Sol Gonzales jagte seinen Distanzschuss kurz darauf knapp vorbei (7.). Luca Krämer traf auf der Gegenseite nur den Pfosten (24.) und Nicolas Smajek scheiterte an TSV-Keeper Kevin Hess (32.). Das torlose Remis zur Pause war somit äußerst glücklich für die Gastgeber, die aber in Durchgang zwei deutlich mehr Engagement zeigten. TSV-Akteur Kajetan Selmayr legte die Kugel im Sechzehner auf Daniel Rohm zurück, der das Spielgerät unhaltbar in den Winkel schlenzte (60.). In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Doch Annerod hatte an diesem Tag kein Glück. Denn auch bei Krämers zweiter dicker Chance rettete das Aluminium dem TSV letztlich den wichtigen Dreier.

SV Annerod - SC Teutonia Watzenborn/Steinberg II     0:1

Die ersatzgeschwächten Gäste taten sich gegen den SV, der erst den 0:1-Rückstand durch Hossein Abholhassani (16.) benötigte, um jeglichen Respekt vor dem Spitzenreiter abzulegen, schwerer als erwartet. Allerdings stellte sich schnell heraus, dass sich die überlegenen Gastgeber nicht für ihren hohen Aufwand belohnten. So blieben drei Hochkaräter, darunter zweimal von Florian Siebert ungenutzt. In der Schlussminute parierte SC-Keeper Stefan Groß auch noch den Schuss von Kapitän Christian Plan.

SV Annerod - SG Utphe/Trais/Inheiden     1:2

Nach dem Trauerfall war es alles andere als einfach für uns, heute Fußball zu spielen. Aber die Mannschaft hat sich bewusst dafür entschieden anzutreten, um den nächsten Schritt der Trauerbewältigung zu gehen”, machte Annerods Abteilungsleiter Andreas Reuter deutlich, in welch schweren Wochen sich der Klub derzeit befindet. Im Spiel taten sich die Hausherren anfangs schwer. Joshua Müll brachte Utphe früh in Front (6.). Dann aber wurde der SV stärker. Haris Demirovic und Nils Holl vergaben aber beste Ausgleichschance. Auch nach der Pause blieb Annerod tonangebend, aber glücklos. Mitten in diese Drangphase fiel Mülls zweiter Treffer (59.). Durch eine gelb/rote Karte für Alex Müller (75.) brachte die SG aber den SV zurück ins Spiel. Nicolas Smajek gelang per Kopf der Anschluss (76.). Zum verdienten Punktgewinn reichte es aber nicht mehr.

ASV Giessen - SV Annerod     3:2

Der ASV bleibt weiter in der Erfolgsspur, hatte aber gegen den SV Annerod große Mühe. Denn die Anneröder standen defensiv gut organisiert und spielten nach vorne ihre große Stärke, die Standardsituationen, geschickt aus. Bereits nach vier Minuten nutzte Nicolas Smajek eine solche zur Führung. Chris Reuling gelang allerdings rasch der Ausgleich (10.). Doch der SV machte den Weststädtern mit Kontern weiter das Leben schwer. Haris Demirovic schoss den SV zur Pausenführung (38.). Zur zweiten Hälfte fand der ASV zwar besser ins Spiel, Annerod ließ allerdings weiter nicht locker. Es dauerte bis zur Schlussphase, ehe Gießen seiner Favoritenrolle durch die Treffer von Reuling (75.) und Murat Gedik (83.) doch noch gerecht wurde. ,,Es war kein unverdienter, aber dennoch ein glücklicher Sieg für uns", bilanzierte ASV-Trainer und Schlussmann Dennis Geißler die Partie.

VFB 1900 Giessen II - SV Annerod     3:4

Nicht, dass die ersten 60 Minuten eine völlig einseitige Angelegenheit gewesen wären, auch die Gastgeber hatten Gelegenheiten. Doch weil sie defensiv schlecht standen, führten die clever agierenden Gäste bereits mit 4:0! Annerods Tore hatten Lukas Boven (15.), Lukas Jung (20.), Haris Demirovic (23.) und Florian Siebert (60.) geschossen. Die Verbandsliga-Reserve fing mit dem 1:4 durch Taner Gülay kurz darauf mit dem Toreschießen an, doch der Sturmlauf des VfB brachte nur noch das 2:4 (Mahir Marankoz/63.) und 3:4 (Eduardo Dursun/70.).

SV Annerod - FSG Biebertal     2:3

Anders als in den letzten Wochen, als der SVA sich trotz starker Leistungen nur sehr selten belohnte, war die Niederlage gegen Biebertal laut Abteilungsleiter Andreas Reuter verdient. ,,In Halbzeit zwei waren wir einfach schwach, nicht aggressiv genug und viel zu harmlos", begründete Reuter. In Durchgang eins spielte sich die Partie überwiegend im Mittefeld ab, Annerod hielt aber hier noch gegenn. Mit Wiederbeginn ging es zunächst Schlag auf Schlag. Micha Kiparskis Führungstreffer für die FSG (55.) egalisierte Lucas Smajek (57.). Nur 120 Sekunden kam Tony Neumann völlig frei an den Ball, stellte den alten Abstand wieder her und verpasste kurz darauf mit seinem Pfostenschuss die Vorentscheidung (62.). Diese besorgte Jens Mücke zehn Minuten später. Steven Krämers Kopfballtor zum 2:3 kam für Annerod zu spät (85.).

 

FC Besa - SV Annerod     1:4

Gleich mit der ersten großen Chance brachte Haris Demirovic den SV in Führung (6.). Danach gehörte Durchgang eins dem FC Besa, der aber immer wieder gute Möglichkeiten fahrlässig vergab, Ausnahme bildete Anton Krasnics Tor nach 20 Minuten. Nach der Pause wurde Annerod deutlich stärker und machte Druck auf den Kasten der Hausherren, die nur noch durch wenige Entlastungsangriffe gefährlich wurden. Lukas Boven (50.) und Florian Siebert vom Punkt (60.) und per Kopf (87.). machten den verdienten und enorm wichtigen Sieg der Anneröder im Abstiegskampf perfekt.

SV Annerod - FSG Lollar/Staufenberg     1:4

,Ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben alles reingeworfen, aber die Entscheidung leider verpasst", fasste SVA-Abteilungsleiter Andreas Reuter die unnötige Niederlage in Worte. Obwohl Annerod 70 Minuten lang am Drücker war und durch Lukas Becker (22.) und Christian Plan (52.) zweimal in Führung lag, stand der abstiegsbedrohte Klub am Ende mit leeren Hände da. Marco Moscagiuli erwies sich als Nemesis des SV. Der Stürmer traf dreimal (25., 81., 89.) und bereitete Treffer Nummer vier von Azad Erdem (90.+2) vor.

SV Annerod - FSG Villingen/N/Hungen     4:3

Lukas Jung (3.) nach Doppelpass und einem schönen Solo (24.) belohnte das engagierte Spiel des SVA, bei dem an diesem Abend „endlich einmal die Chancenverwertung stimmte“ (Andreas Reuter). Michael Döhring hatte zwischenzeitlich ausgeglichen.Ein Doppelschlag nach der Pause – Lukas Boven (per schönem Heber) und Patrick Brieger trafen – sorgte für klare Patente. Scheinbar. Doch nach der unnötigen gelb-roten Karte, die sich SVA-Kapitän Christian Plan einhandelte, verkürzten Döhring (69.) und Sebastian Arnold (77). Am verdienten Sieg änderte das aber nichts mehr.

FC Grüningen - SV Annerod     0:11

Knapp 30 Minuten hielt der FC mit, bekam sogar einen Treffer nach Abseits aberkannt. Mit der Führung für den SV nach einem Grüninger Eigentor (28.) legte Annerod seine Anfangsnervosität jedoch ab und ließ in der Folge den Hausherren nicht den Hauch einer Chance. Lukas Boven (35., 58., 82.), Seiyithan Aksoy (41.), Haris Demirovic (50., 84.), Steven Krämer (53., 72.), Florian Siebert (63.) und Albert Horn (79.) trugen sich zum zweistelligen Kantersieg in die Torschützenliste ein. Johannes Esen sah auf FC-Seite zu allem Überfluss noch die Rote Karte (86.). Durch den zweiten Sieg der Anneröder innerhalb von nur 48 Stunden verschaffte sich die Elf von Dirk Luley weiter Luft im Abstiegskampf und belegt derzeit mit drei Punkten vor Klein-Linden II den Relegationsplatz.

SV Annerod - TSF Heuchelheim II     0:3

Diese Niederlage ist auch in der Höhe verdient. Wir waren heute neben der Spur und müssen unserem Torwart JasonWeiß danken, dass die Niederlage nicht noch höher ausgefallen ist”, lauteten die ehrlichen Worte von SV-Abteilungsleiter Andreas Reuter. Nach den guten letzten Auftritten wirkten die Anneröder gehemmt und konnten sich in 90 Minuten keine wirklich gefährliche Torchance erarbeiten. Heuchelheim nutzte dies aus, um letzte Zweifel am Klassenerhalt zu beseitigen. Malte Loos (13.) brachte die TSF auf die Siegerstraße. Marc Köhler (62. FE) und Julian Weiser (88.) machten den Auswärtssieg perfekt.